Hauptwildarten

Nach einem Bestandsrückgang in den Jahren seit 1990 kommt das Rotwild mittlerweile wieder flächendeckend in allen Revieren der Oberzent vor. Der Abschuss stieg in den letzten 10 Jahren von ca. 80 Stück auf ca. 200 Stück im Jahr an. Der Fallwildanteil ist beim Rotwild deutlich geringer als beim Rehwild.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

 

www.rotwildjaeger-odenwald.de

Schwarzwild:

 

Schwarzwild kommt in allen Revieren vor. In den Revieren mit großen Feldanteilen sorgen die Sauen für erhebliche Schäden an den Maiskulturen und im Grünland. Die Bejagung der Schwarzwildbestände stellt hier eine große Herausforderung für die Jägerschaft dar. Hier sind Jungjäger mit Jagdpassion und Sitzfleisch bei den Jagdpächtern gerne gesehen. Die Abschusszahl lag im abgelaufenen Jagdjahr bei ca. 600 Stück. Eine Tendenz ist hier nicht zu erkennen, die Zahlen variieren je nach Mastjahr nach oben oder unten.

Rehwild:

 

Rewild kommt in allen Revieren vor. Die meisten Reviere sind Wald-/Feldreviere und somit ein idealer Lebensraum für Rehwild. Die Abschusszahlen lagen im abge-laufenen Jagdjahr bei 648 Stück. Aufgrund der vielen Straßen auch in abgelegenen Bereichen oder Wald-/Wiesengrenzen liegt der Fallwild-Anteil bei gut 20%.

Fuchs:

 

Der Fuchs kommt in allen Revieren vor. Die Abschusszahlen sind zurückgegangen von
370 auf 220 Stück pro Jahr.

 

 

Dies hat vermutlich zwei Ursachen:

 

1. 

 

Durch die geänderten Jagdzeiten ist die Bejagung der Jungfüchse nicht mehr so effektiv.

 

2. 

 

Zur Zeit sind viele Füchse an der Räude erkrankt, viele sterben daran und werden nicht gefunden. Diese gehen nicht in die Streckenstatistik ein.

 

Hase:

 

Trotz der Höhenlage von bis zu 450 m kommt der Hase in allen Revieren der Oberzent vor. Die Abschusszahlen bewegen sich konstant zwischen 20 und 30 Stück pro Jahr. Der Hasenbesatz kann als stabil bezeichnet werden.

Krähenvögel und Elstern: 

 

Elstern und Krähenvögel werden vermehrt festgestellt.

Aus Artenschutzgründen, zum Schutz der Singvögel, ist hier eine verstärkte Bejagung zu empfehlen.

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